Nach einigen internen Vorbereitungen und Absprachen war es am Sonntag den 8.Februar 2026 endlich so weit: Der erste DVE Grand Slam wurde in der heimischen Spielstätte durchgeführt. Das Prinzip der Turnierserie ist dabei relativ schnell erklärt, denn jedes der vier Turniere die über das Jahr verteilt stattfinden, wird einen eigenen Modus haben der vom klassischen 501 Double Out abweicht. Damit wollen wir die Spieler auf die Probe stellen und die Vielfalt des Dartspiels aufzeigen.
Los ging es bei der Winter-Auflage mit der Variante 170 Double Out. Beide Spieler starten also sofort im Checkout-Bereich und der Fokus liegt noch mehr als sonst auf den Doppeln bzw. den Finishwegen. Zu Beginn stand eine Gruppenphase mit der Distanz Best-of-7 an. In dem eh schon schnellen Format war diese Spiellänge ein weiterer Faktor der gemeistert werden musste, da bei guter Checkout-Quote ein Match auch gut und gerne in rund 5 Minuten vorbei sein konnte.
Danach gab es wie üblich ein A-Feld und ein B-Feld wobei die Distanzen Runde für Runde erhöht wurden. Im Finale der B-Runde setzte sich am Ende Erik vor Kosta durch (8:6 Legs). Beide spielten dabei durchgängig ein hohes Niveau mit einem Average von über 50 (was bei diesem Format ein sehr guter Wert ist).

Im A-Feld bahnte sich schon frühzeitig an welche beiden Spieler mit diesem Modus am besten zurecht kamen. Und tatsächlich standen sich am Ende Kevin und Toby (der Matchdarts gegen Matze überlebte) gegenüber mit der Distanz Best-of-19. Das Spiel kippte mal in die eine mal in die andere Richtung. Beide holten sich die Legs häppchenweise bevor der andere wieder eine kleine Serie hinlegte. Folgerichtig musste ein Decider herhalten wobei Toby mit Anwurf einen kleinen Vorteil auf seiner Seite hatte. Er startete auch gut mit einer 97, Kevin konterte aber mit einer 100. Die 73 Punkte Rest wollte Toby dann über T19 D8 checken, der erste Dart landete aber nur im Singlefeld. So musste es die Single 14 für D20 sein und der Dart landete knapp unter dem Doppelfeld. Im Anschluss checkte Kevin eiskalt über T10 und D20 zum Sieg und damit auch zum Titel.


Bemerkenswert war, dass der Turnieraverage von 42,5 exakt vier Aufnahmen (also 12 Darts pro Leg) entsprach. Wenn man bedenkt, dass ja auch erst auf das Doppel runtergespielt werden musste, entspricht das einer soliden bis guten Doppelquote die man bei anderen Turnieren oftmals nicht sieht. Insgesamt wurden 61 Legs mit maximal 6 Darts gecheckt und es gab 14 Highfinishes (allein 5x die 110).
Die zweite Auflage des DVE Grand Slam findet wahrscheinlich im April oder Mai diesen Jahres statt. Der Modus wir dann nochmals ein anderer sein. Die genauen Informationen werden zeitnah auf dieser Website und auf unserem DVE Instagram-Kanal bekannt gegeben.
Bis dahin wie immer: Good Darts!